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Trainingsmethoden

Wenn deine Technik solide ist, was übst du dann? Hier stagnieren viele Spieler – sie feilen immer weiter an ihrer Technik, obwohl das eigentliche Entwicklungspotenzial woanders liegt.

Die große Idee

Die meisten Spieler stagnieren, weil sie sich immer nur auf die Technik konzentrieren, während das eigentliche Entwicklungspotenzial woanders liegt. Spitzenspieler trainieren Anpassungsfähigkeit, Entscheidungsfindung und mentale Stärke – nicht nur die Technik.

Über die technische Wiederholung hinaus

Die meisten Spieler trainieren durch das Wiederholen von Würfen. Das ist wichtig für Anfänger, aber fortgeschrittene Spieler brauchen mehr:

SchulungsartWas es entwickeltWann verwenden?
Technische ÜbungenMechanik, FormNeue Fähigkeiten erlernen, Probleme lösen
Zufällige ÜbungAnpassungsfähigkeit, EntscheidungsfindungWettkampfvorbereitung
DrucksimulationMentale StärkeVor wichtigen Ereignissen
Mentales TrainingFokus, Erholung, SelbstvertrauenAndauernd, oft vernachlässigt

Die Trainingspyramide

Häufiger Fehler

Die meisten Spieler verbringen zu viel Zeit im unteren Bereich. Elite-Spieler arbeiten auf allen Ebenen der Pyramide, wobei der Schwerpunkt beim Aufstieg auf den oberen Ebenen liegt.

Blockiertes vs. zufälliges Training

Blockierte Übung

Den gleichen Wurf mehrmals wiederholen:

  • 20 Punkte aus 7 Metern
  • 20 Schüsse auf dasselbe Ziel
  • Gleiche Distanz, gleicher Wurf

Gut geeignet für: Erste Lernschritte, Aufbau von Selbstvertrauen, Aufwärmen Einschränkung: Lässt sich nicht gut auf Wettbewerbe übertragen.

Zufällige Übung

Variiere alles:

  • Unterschiedliche Wurfdistanzen.
  • Abwechselnd zielen und schießen
  • Die Ziele ändern sich ständig.

Gut geeignet für: Wettkampfvorbereitung, Aufbau von Anpassungsfähigkeit Fühlt sich an: Schwieriger, mehr Fehler, weniger "produktiv" Realität: Bessere langfristige Kundenbindung und Transferleistung

Die Forschung

Studien zeigen übereinstimmend:

  • Blockiertes Üben fühlt sich besser an (schnelle Verbesserung sichtbar)
  • Zufälliges Üben führt zu besseren Wettkampfleistungen
  • Der „Kampf“ des zufälligen Übens ist der Ort, an dem Lernen stattfindet.

Drucksimulation

Man kann dem Druck im Wettkampf nicht standhalten, wenn man ihn im Training nie erlebt hat.

Übungsdruck erzeugen

Folgen:

  • Liegestütze für Fehlversuche
  • Der Verlierer kauft Kaffee
  • Punkte zählen für etwas

Szenarien:

  • Situationen, die man unbedingt schaffen muss
  • Wir liegen mit 12:10 zurück und müssen punkten.
  • Letzte Boule des Spiels

Publikum:

  • Übung mit Menschenbeobachtung
  • Nimm dich selbst auf Video auf
  • Kündige an, was du vorhast

Ermüdung:

  • Üben, wenn man müde ist
  • Ende der langen Sitzung
  • Nach der körperlichen Betätigung

Die Schießleiter

Eine klassische Druckübung:

  1. Beginnen Sie bei 6 Metern.
  2. Ziel getroffen = einen Meter zurückgehen
  3. Fehlschlag = einen Meter vorwärts (oder von vorne beginnen)
  4. Ziel: 10 Meter erreichen

Dadurch entsteht im Verlauf des Prozesses ein natürlicher Druck.

Mentale Trainingseinheiten

Widmen Sie sich gezielt Zeit für mentale Fähigkeiten:

Visualisierungssitzung (15-20 Min.)

  1. Suche dir einen ruhigen Ort
  2. Schließe deine Augen
  3. Stell dir vor, du nimmst an einem Wettbewerb teil.
  4. Erfolgreiche Würfe im Detail ansehen
  5. Spüre das Selbstvertrauen und den Flow.
  6. Üben Sie den Umgang mit Drucksituationen

Routineübungen vor dem Schuss

  • Übe deine Routine, ohne zu werfen.
  • Konzentriere dich auf die mentalen Übergänge
  • Gewöhnen Sie sich die Gewohnheit der konsequenten Vorbereitung an.

Genesungspraxis

  • absichtlich Fehler in der Praxis machen
  • Üben Sie Ihre SOAS-Antwort
  • Entwickeln Sie die Gewohnheit, Ihren Geist schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Strukturierung deiner Trainingswoche

Beispiel: Ambitionierter Amateur (6 Stunden/Woche)

TagDauerFokus
Montag1,5 Std.Technik: Spitzübungen
Mittwoch1,5 Std.Technik: Schießübungen
Freitag1 StundeMental: Visualisierung, regelmäßiges Üben
Samstag2 Std.Spielgeschehen mit Druckelementen

Beispiel: Wettkampfspieler (10 Stunden/Woche)

TagDauerFokus
Montag2 Std.Technisch: Zeigen (blockiert → zufällig)
Dienstag1 StundeMentales Training + Visualisierung
Mittwoch2 Std.Technik: Schuss (blockiert → zufällig)
Donnerstag1 StundeVideorezension + geistige Arbeit
Freitag2 Std.Drucksimulation, Spielszenarien
Samstag2 Std.Wettkampf oder Spiel

Trainingsprinzipien

1. Qualität vor Quantität

  • 30 konzentrierte Minuten sind besser als 2 Stunden sinnloses Wiederholen.
  • Stoppen, sobald die Konzentration nachlässt
  • Besser frühzeitig aufhören, als schlechte Gewohnheiten zu pflegen.

2. Bewusstes Üben

  • Setzen Sie sich für jede Trainingseinheit ein konkretes Ziel.
  • Arbeite am Rande deiner Fähigkeiten
  • Feedback einholen (Video, Partner, Ergebnisse)
  • Passen Sie Ihre Einstellungen an die Erkenntnisse an, die Sie gewonnen haben.

3. Genesung ist wichtig

  • Ruhetage sind Teil des Trainings
  • Schlaf beeinflusst die Leistungsfähigkeit erheblich.
  • Mentale Erschöpfung ist real – respektiere sie.

4. Alles dokumentieren

  • Führe ein Trainingsprotokoll
  • Notieren Sie, was funktioniert und was nicht.
  • Regelmäßig überprüfen
  • Passen Sie Ihren Tarif anhand der Daten an.

In diesem Abschnitt

Wichtigste Erkenntnis

Wie du trainierst, bestimmt deine Leistung. Trainiere so, wie du spielen willst.

Gestalte dein Training abwechslungsreich. Integriere mentale Übungen. Setze dich unter Druck. Verfolge deine Fortschritte.